Basis

Das Kollegium der Regenbogenschule orientiert sich in seiner Arbeit am Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule, der durch die gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien geregelt ist.  

Angesichts der Veränderungen der Lebensbedingungen der Kinder von heute muss gerade die Grundschule als Basisschule der grundlegenden Bildung Wege gehen, die auch in Zukunft Kinder anspruchsvoll und professionell auf die Ansprüche, die an sie gestellt werden, vorbereitet.  

Es geht darum, die beiden Komponenten ? Wissensvermittlung auf der einen Seite und die Förderung der Persönlichkeit auf der anderen Seite ? in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Die Lehrerschaft sieht sich daher gefordert, mit erzieherischer und didaktischer Kompetenz zu reagieren und zu agieren. Eine sich daraus ergebende Anforderung ist vermehrter Anspruch auf Individualisierung.  

 Traditionelle Formen des Unterrichts werden ergänzt oder abgelöst durch:  

 - Selbststeuerung des Lernens durch den Einsatz von Werkstattunterricht und Projektorientierung

offene Formen des Unterrichts, in denen Kinder Inhalte und Lernformen mitbestimmen (Partizipation)

- bereitere Kommunikation der Kinder untereinander (Kontaktstunde)

- Orientierung am Entwicklungsstand des einzelnen Kindes

- Arbeit mit Tages- oder Wochenplan, die Freie Arbeit              

Durch unterschiedliche fachliche Aufgabenstellungen und Mitmachen gewinnen Kinder Verständnis für ihre Lernwege. Das Lernen zu lernen und ein Leben lang lernfähig zu bleiben ist eine Schlüsselqualifikation für das Leben in der heutigen Gesellschaft.  

Ein gestaltetes Schulleben vermittelt Kindern Teamfähigkeit, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Selbstständigkeit undAufgeschlossenheit.  

Die Erlangung all dieser Ziele setzt natürlich Leistungsmotivation voraus. Eine Erziehung zur Leistungs-bereitschaft versucht beim Lernen Nachhaltigkeit aufzubauen, die es den Kindern ermöglicht, eigene Anstrengungen in Zusammenhang mit Erfolgserlebnissen zu stellen.  

Wir wollen Kinder stark machen für das spätere Leben. Das bedeutet, jedes Kind muss lernen mit seinen Stärken, aber auch mit seinen Schwächen zu leben. Kurz gesagt: Wir wollen Leistungswillen entwickeln, Lernschwächen mindern und Kompetenzen für ein lebenslanges Lernen schaffen.