CORONA-Hygieneplan

Hier finden Sie unseren aktuellen Hygieneplan

 

Pandemie - Standortplan für meldepflichtige Infektionen

Die Schulleiterin ist Pandemiebeauftragte. Die Konrektorin ist ihre Vertretung. Sie leiten zusammen das Krisenteam. Dazu gehören außerdem: Schulleitungsvertretung, Hausmeister und Hilfshausmeisterin, Sicherheitsbeauftragte, Lehrerrat, OGS-Leitung und Schulpflegschaftsvorsitzender

 

Covid-19 / Sars-CoV-2 (Coronavirus)

Grundlage dieser Anpassung des Hygieneplans für die akute Pandemie mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 sind die Rundverfügung der Bezirksregierung Arnsberg vom 09.04.2020 und die SchulMail des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW vom 18.04.2020. Weitere Vorgaben der zuständigen Behörden werden zeitnah in diesem Teil des Hygieneplans aufgenommen und entsprechend veröffentlicht.

Vorgehen bei Verdacht oder Auftreten der Krankheit

Bei einem konkreten Verdacht auf eine Infektion mit dem Sars-CoV-2 Erreger oder einem entsprechenden positiven Test auf den Erreger ordnen die zuständigen Behörden auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes angemessene Schutzmaßnahmen, insbesondere eine Quarantäne an.

Eine Schließung der Schule oder Teile davon (Standorte bzw. Klassen) wird wie eine spätere Wiedereröffnung durch die zuständigen Ordnungsbehörden vorgenommen. Der Schulleiter informiert darüber zeitnah das Kollegium sowie die Elternschaft.

Hygiene- und Organisationsmaßnahmen für Unterricht und Notbetreuung

-              Größe der Lern- und Betreuungsgruppen
Die Anzahl der zu bildenden Lerngruppen eines Jahrganges wird von der Schulleitung entschieden.  
Die Teilnehmerzahl pro Lerngruppe ist zu begrenzen in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der Zahl der benötigten Lehr- und Aufsichtspersonen. Es muss zwischen den Schülerinnen und Schülern und zwischen diesen und den Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können.
Es hat eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung zu erfolgen, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen.
Die Einteilung der Schülerinnen und Schüler einer Klasse in die Lerngruppen nimmt die Schulleitung vor und auch deren Zuordnung. Wenn die Raum-Lehrkräfte-Anzahl es zulässt, wird eine Extragruppe für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in beiden Kernfächern gebildet.

-              Lerngruppenrhythmisierung

Die einzelnen Lerngruppen beginnen zeitversetzt, haben zeitversetzt die Hofpause, machen zeitversetzt Frühstückspause und erledigen zeitversetzt ihre Toilettengänge. Alle Lerngruppen haben XX (noch nicht definiert) Stunden solange nur ein Jahrgang im Hause ist.

Kommt ein weiterer Jahrgang hinzu, muss „schichtweise“ unterrichtet werden.

Begründung: dabei muss die schulalltägliche Reinigung gewährleistet sein, es dürfen nicht verschiedene Lerngruppen denselben Raum benutzen ohne das gereinigt wurde.

 

-                        Größe der OGS-Gruppen
Es müssen für den Zeitraum der Pandemie feste Betreuungsgruppen gebildet werden auf der Basis der Vorgaben der zuständigen Behörden (Kriterienliste, KWG-Meldungen des Jugendamtes), des Trägers und der Schulleitung. Die Einteilung der Kinder in jahrgangsbezogene Gruppen nimmt die OGS-Leitung in Absprache mit der Schulleitung vor (Ausnahme: Geschwisterkinder bleiben zusammen).
Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der Zahl der benötigten Aufsichtspersonen. Es muss zwischen den Schülerinnen und Schülern und zwischen diesen und dem Betreuungspersonal ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können.
Es ist eine Anwesenheitsliste zu führen über die Teilnehmer der einzelnen Gruppen und deren Anwesenheitstage, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen.

-                        Persönliches Verhalten
Neben Beachten der Husten- und Nieß-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln sollten keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt werden.
Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften zu Beginn eines jeden Unterrichtstages auf diese Verhaltensregeln sowie das Einhalten des Abstandsgebotes hingewiesen. Sie werden permanent auf dem Schulhof daran erinnert. Es gibt angeleitete Pausen, freies Spiel nur ausnahmsweise bei übersichtlichen Verhältnissen.

Lehrkräfte räumen ihren Platz im LZ / Aula und ihr Pult im Klassenzimmer arbeitstäglich komplett frei, damit gereinigt werden kann. Lehr- und Kräfte des OGS-Trägers kümmern sich regelmäßig um die Reinigung der Spiele, des Lernmaterials, der Stofftiere, des Sofas im OGS-Raum. Lehrkräfte putzen regelmäßig privates Mobiliar, Teppiche, Sitzmöbel usw. oder entfernen dieses bis zum 4.5.2020. Das gilt analog für private Materialien.

 

-                        Toilettengänge während des Unterrichts und während der Notbetreuung
Im Ausnahmefall kann pro Klasse immer nur ein Kind zur Toilette gehen. Darüber ist ein Toilettenbuch in jeder Lerngruppe zu führen. In der Regel gibt es gemeinsame beaufsichtigte Toilettengänge der Lerngruppe.

 

-                        Hofpausen
Die Hofpausen und Bewegungszeiten auf dem Schulgelände werden versetzt durchgeführt und jede Lerngruppe hält sich nur auf einem abgegrenzten Teil des Schulhofs auf (oberer Schulhof 4a/unterer Schulhof 4b/Fussballwiese 4c/Ruhehof 4d). Die Aufsichtspflicht wird durch die für die Lerngruppe eingeteilte Lehrkraft wahrgenommen. Angeleitete Bewegungsangebote sorgen für Struktur, um den Mindestabstand zu wahren.

Die Aufsicht erfolgt präventiv, kontinuierlich und aktiv, zeitversetzt: 9.45 Uhr-10.00 Uhr / 10.05-10.20 Uhr.

 

-                        Ausschluss von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Symptomen
Symptomatisch kranke Personen sind von der Teilnahme an Unterricht und Betreuung auszuschließen. Die Beteiligten (Schüler*innen / Lehrkräfte / Betreuungspersonal) sollten keiner gefährdeten Gruppe (s.o.) angehören. Es entscheidet die Schulleitung.

-                        Organisation der Unterrichts- bzw. Betreuungsräume
Die Tisch- und Sitzordnung, der Zugang zum Raum und der 2. Rettungsweg, der freie Zugang zu den Belüftungsmöglichkeiten und der freie Zugang zu den Handwaschbecken bestimmen die Organisation in den Klassenräumen wie auch in den Räumen der Notbetreuung. Sie gewähren den vorgegebenen Mindestabstand zwischen allen Beteiligten von 1,5 Metern zu jedem Zeitpunkt.

Natürlich wird der Mindestabstand auch in den Fluren eingehalten. Im Verbindungsflur zwischen Anmeldung und Küche gilt die „Einbahnstraßenregelung“.

Die Hand-Kontaktflächen wie z.B. Tische sollen gut zugänglich sein, damit sie leicht zu reinigen sind.

-                        Erweiterte Präventivmaßnahmen durch Tragen von Masken
Eine Maskenpflicht ist erforderlich, wenn die gebotene Abstandswahrung nicht eingehalten werden kann. Wir empfehlen dringend das Tragen von Nasen-Mund-Schutz.

-                        Händewasch- und Händedesinfektionsmöglichkeiten
Es ist für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten zu sorgen. Die Sanitäranlagen müssen mindestens mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet sein. Sie müssen unter dem Kriterium der Abstandswahrung gut erreichbar sein.

Unserer Schule muss wirksames Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden, das sowohl bakterizid als auch viruzid wirkt. Wir benötigen Seifenspender dafür.

Ebenso dringlich werden Seifenspender auf den Toiletten und in den Räumen mit Handwaschbecken benötigt. Es werden Einmalhandschuhe benötigt.

An jedem Waschbecken und allen Sanitäranlagen müssen Einmalhandtücher vorhanden sein und jederzeit nachgefüllt werden.

Auf das Händeschütteln muss verzichtet werden. Die Hände müssen regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden.
Hautverträgliche Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis können bei nicht sichtbarer Verschmutzung alternativ benutzt werden, wenn der Schulträger diese liefert.

-                        Mittel für die Händehygiene und für Reinigung und Flächendesinfektion
Bei Verwendung von Desinfektionsmitteln für bestimmte, häufig von unterschiedlichen Personen berührten Flächen sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Der Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen. Wir verlassen uns darauf, dass er sie vor Ort umsetzt.

Wir verlassen uns ebenso darauf, dass das ZGR das Reinigungspersonal im Umgang mit Desinfektionsmitteln schult.

 

-                        Standards für die Sauberkeit in der Schule
Potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, sollen durch eine arbeitstägliche Reinigung und in zuvor definierten Bereichen (z.B. Handkontaktflächen, gemeinsam benutzte Tastaturen, Telefonhörer, Kopiergeräte, Sanitäranlagen, Türkliniken und Treppenläufe) ggfls. durch eine zusätzliche Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion (z.B. vorgetränkte Wischtücher) dekontaminiert werden. Es sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Der Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen. Wir verlassen uns darauf, dass er diese auch umsetzt und das Reinigungspersonal entsprechend handelt.

Es ist absolut dringlich, dass die Reinigungsstunden für das Personal vor Ort deutlich aufgestockt werden, um diese Standards erfüllen zu können. Es ist dringlich, das Reinigungspersonal zu schulen.

 

-                        Kommunikation der Bedingungen für Unterricht und Betreuung
Informationen zu den Voraussetzungen für Unterricht und Betreuung werden schriftlich zusammengefasst und allen Akteuren von Unterricht und Notbetreuung zugänglich gemacht bzw. zur Kenntnis gebracht (z.B. durch Info-Mail, Aushänge).

Vorbeugende Maßnahmen

Anlage 1:        Anleitung: Handhygiene

In den Sanitäranlagen werden die Infografiken der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgehängt.

 

Eine vorübergehende Information geschieht über passende, laminierte Ausdrucke von Infografiken der Seite infektionsschutz.de (BZgA) in den Sanitäranlagen.

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html